FW Abgeordneter trifft sich in Frankfurt mit Chef der Deutschen Flugsicherung

Pohl: Drohnenausbildung muss in Kaufbeuren und Mattsies stattfinden!

Foto: Pohl

Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) trifft heute in Frankfurt den Geschäftsführer der Deutschen Flugsicherung, Klaus-Dieter Scheurle, um am Bundeswehrstandort Kaufbeuren eine zweite zivile Komponente neben der Flugsicherungsausbildung fest zu klopfen. Pohl hatte 2011 die Idee, am Fliegerhorst Kaufbeuren eine zivil-militärische Kooperation im Bereich der dort stattfindenden Ausbildung zu installieren, die Freien Wähler hatten dies auch im Bayerischen Landtag beantragt. Kurze Zeit später hat das Verteidigungsministerium die Idee aufgegriffen. Auf Initiative des Allgäuer Abgeordneten konnte dann auch die Flugsicherung am Standort gehalten werden. „Wir haben nun die Chance, mit einem neuen Aufgabenfeld, nämlich der Drohnenausbildung, den Bundeswehrstandort zu stärken. Ziel muss es sein, soviel militärische Komponenten als möglich in zivil-militärischer Kooperation für die Bundeswehr und die Wirtschaft in Kaufbeuren zu halten. Die Drohnenausbildung ist hierbei ein wichtiges, zukunftsträchtiges Standbein.“

Die Freien Wähler haben dies frühzeitig erkannt und am 29. Oktober 2015 im Bayerischen Landtag einen Antrag eingebracht, eine standardisierte Ausbildung für Steuerer von unbemannten Luftfahrzeugen zunächst im Bereich des Katastrophenschutzes zu entwickeln und durchzuführen. Dabei haben sie in der Begründung ihres Antrages Kaufbeuren als Schulungsort empfohlen. Dieser Antrag ist im Bayerischen Landtag einstimmig beschlossen worden.

Pohl wird begleitet vom SPD Bundestagsabgeordneten Dr. Karl-Heinz Brunner (Illertissen), der sich gemeinsam mit Pohl für dieses Anliegen stark macht. Ziel ist es, die Theorieausbildung in Kaufbeuren und die Praxis am Sonderflugplatz in Mindelheim – Mattsies zu unterrichten. „Wir wollen den Chef der Deutschen Flugsicherung unsere Standort- und Marktanalyse vorstellen. Daraus ergibt sich schon jetzt ein Bedarf von 100 Lehrgangsteilnehmern pro Woche mit einem Vorlauf von mindestens 9 Monaten. Dies müsste für die Deutsche Flugsicherung interessant sein, kann sie so doch ihr Geschäftsfeld im Bereich der Flugsicherung um einen artverwandten Bereich erweitern“, so Pohl weiter.

Der Allgäuer Landtagsabgeordnete hat in der Vergangenheit zahlreiche Gespräche mit Fachleuten geführt und Symposien besucht. „Bei meinen Fachgesprächen hat sich herausgestellt, dass Kaufbeuren ein idealer Standort für die Drohnenausbildung ist und durch den Standort in Mindelheim-Mattsies, wo die Praxisausbildung durchgeführt werden könnte, ideal ergänzt wird. Ich habe auch, was den Standdort Kaufbeuren betrifft, ganz viele positive Signale vernehmen können. Wenn nun der Bayerische Landtag Kaufbeuren ebenfalls favorisiert, sollte dies Ansporn für die Deutsche Flugsicherung sein, dieses Feld an ihrem neuen Tätigkeitsort zu bespielen. Die hierfür erforderlichen qualifizierten Arbeitskräfte sind in der Region vorhanden. Wir schaffen mit diesem neuen Zweig die Voraussetzungen dafür, dass diese hochqualifizierten Menschen auch künftig in Kaufbeuren und Mindelheim wohnen und arbeiten können“, so der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete.

Pohl hebt ganz besonders die hervorragende Zusammenarbeit mit seinem SPD-Bundestagskollegen Dr. Karl-Heinz Brunner hervor. „Während mir die CSU wie in vielen anderen Dingen auch die kalte Schulter gezeigt hat, als ich versucht habe, auf Augenhöhe mit ihnen zusammen zu arbeiten, hat sich Herr Dr. Brunner sehr konstruktiv in das Thema eingebracht und mit seinen Kontakten viel zum Gelingen beigetragen. Ich gehe davon aus, dass wir gemeinsam Erfolg haben werden. Die positiven Signale sind unüberhörbar“, so Pohl abschließend.

Quelle: Ungekürzte Pressemeldung des Kaufbeurer Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler)

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