Quelle: KERN COMMUNICATIONS

filmzeit: Das Rahmenprogramm in der Festivalwoche

11. Allgäuer Autorenfilmfestival vom 1. – 7. Oktober 2018

Neben einem Mix an kurzen Filmen im Hauptwettbewerb, bei der kinderfilmzeit, in der filmzeitinternational und bei der dokufilmzeit, zeigt das Festival in diesem Jahr auch drei Langfilme und erstmals zwei Lesungen. Die dokufilmzeit am Mittwoch, 3. Oktober, endet mit einem Film über den Schlagerkomponisten Christian Bruhn. Am Freitag, 5. Oktober stellt Jurymitglied Axel Ranisch seinen Erstlingsroman „Nackt über Berlin“ und seinen Debütfilm „Ich fühl mich Disco“ vor und zum Festivalende am 7. Oktober bringt Juror Thilo Wydra Hollywood Flair nach Kaufbeuren: er liest aus seiner Biografie „Ingrid Bergman. Ein Leben“. Danach folgt der Hitchcock Klassiker „Berüchtigt“ mit der Ausnahmeschauspielerin und Cary Grant.


dokufilmzeit special »Meine Welt ist die Musik« | Dokumentarfilm von Marie Reich

Meine Welt ist die Musik – Der Komponist Christian Bruhn | D 2017 | 80 Min Dokumentarfilm von Marie Reich

Christian Bruhn zählt zu den größten Komponisten und Musikproduzenten der Unterhaltungsbranche. Die Generation der Ü50 ist mit ihm aufgewachsen, hat seine Schlager im Radio gehört oder im Fernsehen gesehen, in der ZDF-Hitpararade oder beim Grand Prix d‘ Eurovision de la Chanson. Unzählige Ohrwürmer hat er komponiert, von „Liebeskummer lohnt sich nicht“ über „Wunder gibt es immer wieder“ bis hin zu „Marmor, Stein und Eisen bricht“. Dazu kommen Filmmusiken wie „Heidi“ und „Captain Future“ sowie Werbejingles, u.a. „Milka- die zarteste Versuchung“ oder „Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause – LBS“ und ”Schmusewolle, das macht Perwoll aus Wolle”. Viele seiner Melodien werden bis heute gespielt oder sind Folie für Neubearbeitungen von Bands oder DJ’s.

In dem gefühlvollen Portrait, das die Blütezeit des deutschen Schlagers aufleben lässt, kommen neben dem Protagonisten auch andere Zeitzeugen zu Wort, u.a. Katja Ebstein, Ralph Siegel, Harold Faltermeyer und Klaus Doldinger.

Christian Bruhn und die Filmemacher Marie Reich und Constantin Ried werden anwesend sein und der Komponist wird zudem ein kleines Konzert geben.


Nackt über Berlin« |
Lesung mit Axel Ranisch
»Ich fühl mich Disco« | Debütfilm von Axel Ranisch | D 2013 | 98 Minuten


»Dieser Roman bin ich, trotzdem ist alles erfunden.«: 
Zu dick, zu schräg, zu anders als die anderen? Axel Ranisch erzählt die Geschichte der beiden pubertierenden Außenseiter Fetti und Fidschi, von der zarten ersten Liebe und von dem Seelenstriptease ihres Schulrektors, den sie in seinem eigenen SMART-Home gefangen halten. Eine skurrile, wortgewaltige Geschichte über das Erwachsenwerden, oder, wie seine Schauspielkollegin Ulrike Folkerts meint »Eine irre Liebesgeschichte zum Einsaugen.«

Eine Lesung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema und den Möglichkeiten der kreativen Entwicklung mit dem Autoren, Regisseur und Schauspieler.

Der filmzeitfreitag endet mit dem Debütfilm von Axel Ranisch ”Ich fühl mich Disco”. Laut Filmkritiker Harald Peters von Die Welt bewegt er sich im Spannungsfeld von Komödie und Tragödie, von Adoleszenz-Drama und Schlagerfilm. „Mit dem Effekt, dass man das Kino exakt so verlässt, wie der Filmtitel es verspricht.“


»Ingrid Berman - ein Leben« |
Lesung mit Thilo Wydra und der Hitchcock-Klassiker »Berüchtigt«

Das American Film Institute zählt die dreimalige Oscar-Gewinnerin Ingrid Bergman zu den bedeutendsten Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts. Die Schwedin war insbesondere beliebt für ihren natürlichen Look. So teilte sie dem Hollywood-Produzenten David O. Selznick mit, dass sie nichts an ihren Zähnen, an Nase und Augenbrauen machen lässt, „so wie ihr es bei allen anderen gemacht habt, sonst besteige ich gleich den nächsten Dampfer und schippere von New York nach Stockholm zurück".

Dem Filmpublizisten und Autoren Thilo Wydra ist ein intensives Portrait der selbstbewussten, aber auch zerrissenen Ausnahmeschauspielerin gelungen, die von sich selbst sagt: „There is no bitterness in me“.

Mit Alfred Hitchcock hat Ingrid Bergman drei Filme gedreht, u.a. 1948 den Klassiker »Notorious, (Berüchtigt)«, eine zeitlose Lovestory mit Agentenplot um geflüchtete Nazis, die in Brasilien eine Atombombe entwickeln wollen.
Die 11.filmzeitkaufbeuren endet mit diesem Hitchcock Klassiker, der zu den Meisterwerken des Regisseurs zählt, in neuer digitaler Fassung.

 

Über das Festival


Die filmzeitkaufbeuren ist ein offenes Autorenfilmfestival, das ganz bewusst nicht auf bestimmte Genres, Themen oder Längen festgelegt ist. Es werden Filme aus den Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm, Trick- und Animationsfilm, Kunst- und Experimentalfilm präsentiert. 2008 ins Leben gerufen, hat sich die filmzeit inzwischen deutschlandweit und über die Grenzen hinaus als kleines, feines Festival mit besonderer Atmosphäre etabliert. Die filmzeitkaufbeuren e.V. ist Mitglied im Verband der bayerischen Filmfestivals.  Weitere aktuelle News und Informationen sowie das detaillierte Programm gibt es auf der Homepage und auf Facebook.

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