Explodiert, verdrängt, vergessen. Atomausstieg jetzt

Kaufbeurer Grünen erinnern in einem Gesprächsabend mit Maximilian Deisenhofer an die Jahrestage der Atomkatastrophen von Fukushima

Maximilian Deisenhofer erinnert in Kaufbeuren an die Jahrestage der Atomkatastrophen von Fukushima. Foto: privat

14.03.2016, 19:30 Uhr, Grünen-Büro, Ludwigstraße 38.

Mit einem Gesprächsabend erinnern die Kaufbeurer Grünen an die Jahrestage der Atomkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl. Dazu kommt am Montag, 14. März 2016, 19:30 Uhr, Bezirksvorstand Maximilian Deisenhofer nach Kaufbeuren ins Grünen-Büro, Ludwigstraße 38.

Deisenhofer, der die Grünen auch im Kreisrat Günzburg vertritt, wird daran erinnern, das sich heuer die Atomkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl zum fünften bzw. dreißigsten Mal jähren: Am 11. März 2011 explodierte das japanische Atomkraftwerk in Fukushima Daiichi in Folge eines Tsunamis. Mehr als 1.200 Menschen starben bisher an den Folgen, 120.000 können wegen der Strahlung nicht mehr in ihre Heimat. Sowohl Tschernobyl als auch Fukushima galten als „sichere“ Atomkraftwerke – bis die Realität das Gegenteil bewies. Das mahnt, auch alle anderen Meiler endlich abzuschalten.

Deshalb wird Maxi Deisenhofer auch auf „50 Jahre AKW Gundremmingen - Zeit zum Abschalten“ zu sprechen kommen. Denn Gundremmingen liegt ganz in unserer Nähe. Nicht ohne Grund befindet sich Kaufbeuren befindet sich in der 170 km-Evakuierungszone. Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima wurden einige AKW sofort abgestellt. Doch die beiden Reaktoren in Gundremmingen sollen noch bis 2017 (Block B) bzw. 2021 (Block C) laufen. Der heute im AKW Gundremmingen produzierte Atommüll muss eine Million Jahre sicher gelagert werden und gefährdet das Leben zukünftiger Generationen.

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