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Philippe Bader

ESVK verliert in Dresden

Mannschaft zeigt gute Leistung und hätten erneut Punkte verdient gehabt. Der Spielbericht und die Highlights. Der ESVK bedankt sich bei Stefan Mayer für die interimsweise Unterstützung

Foto: Fotolia, Lsantilli
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ESVK verliert in Dresden mit 5:4

Am Sonntag beim Auswärtsspiel in Dresden mussten die beiden Trainer Sebastian Osterloh und Stefan Mayer im Vergleich zum Heimspiel am Freitagabend gegen Crimmitschau einen weiteren Ausfall verkraften. Neben Stefan Vajs und John Lammers fehlte neben Max Hops, der für die U20 Mannschaft in Köln im Einsatz war, krankheitsbedingt auch noch Yannik Burghart. Im Tor stand Sebastian Graf. Maximilian Meier war Backup.

Die Joker starteten wie in den vergangenen Spielen auch schon sehr gut in die Partie. Die Mannschaft stand sicher in der Defensive und erspielte sich so gleich auch ein paar gute Offensvie Aktionen. Eine davon führte zu einem ersten Powerplay nach gut vier Minuten. Dieses ließen die Kaufbeurer leider ungenutzt. Dafür war Joey Lewis nach acht Minuten bei einem Konter zu Stelle und brachte seine Mannschaft mit 0:1 in Führung. Sein Schuss aus Zentraler Position schlug dabei genau im Winkel ein und war für Dresdens Torhüter Janick Schwendener nicht zu halten. Die Allgäuer schien der Fürhungstreffer auch noch mehr Selbstvertrauen zu geben. Die Joker spielten weiter gut nach Vorne und standen in der Defenisve sicher. Ein weiteres Powerplay in der 13. Minute hätte dann von den Chancen her einen zweiten Treffer bringen müssen, es sollte aber nicht sein. Im Gegenteil. In der 17. Minuten kamen die Eislöwen ein wenig aus dem Nichts zum Augleichstreffer. Sebastian Graf musste einen Schuss vo der blauen Linie prallen lassen und Arturs Kruminsch konnte die freiligende Scheibe über die Linie drücken. Eine erste Strafe gegen den ESVK brachte den Hausherren dann auch sofort den Führungstreffer. Die Joker verteidgten das Powerplay gut, kassierten dann aber mit dem ersten Schuss auf das Tor, ein Onetimer von Jordan Knackstedt den nächsten Gegentreffer. Mit dem Spielstand von 2:1 ging es dann auch in die erste Pause.


Auch im zweiten Drittel zeigten die Kaufbeurer weiter ein starkes Spiel. Bitter dabei aber wieder, dass sich die Joker nach einer guten Druckphase den dritten Gegentreffer einfingen. Torschütze Timo Walther war dabei völlg frei vor Sebastian Graf und ließ sich diese Chance auch nicht nehmen und erhöhte in der 24. Spielminute auf 3:1 für die Eislöwen. Der ESVK aber brannte jetzt ein echtes Offensiv Feuerwerk ab und hatte eine Großchance nach der anderen. Es dabei kaum zu glauben, was die Joker Stürmer dabei reihenweise an Janick Schwendener im Kasten der Dresdner scheiterten. In der 30. Minute war aber dann Markus Lillich mit dem mehr als verdienten Anschlusstreffer zur Stelle. Die Nummer 28 verwerte eine starke Vorarbeit von Markus Lillich aus spitzen Winkel mit einem humorlosen Hammer in den Winkel. Im Direkten Gegenzug nach dem Bully schlief dann die Kaufbeurer Defensive und Simon Schütz konnte den durchgebrochenen Tomas Andres nur regelwidrig aufhalten. Das anschließende Powerplay der Sachsen verteidigten die Joker geschickt und hatten bei einem Pfostenschuss der Eislöwen auch das nötige Glück.

Danach stürmten wieder die Allgäuer. In der 36. Spielminute tankte sich Sami Blomqvist von der Seite kommenden direkt vor das Tor und fand dem am langen Pfosten wartenden Branden Gracel. Der Kanadier musste die Scheibe dann nur noch zum 3:3 Ausgleichstreffer über die Linie drücken. Die Joker belohnten sich somit auch für ihren guten Auftritt und konnten mit dem 3:3, aufgrund des zwei Tore Rückstandes nach 24 Minuten, natürlich auch gut leben. So ging es also mit einem Spielstand von 3:3 zum zweiten Pausentee.
Auch im Schlussabschnitt zeigten die Joker weiter eine gute Partie. Die Kaufbeurer mussten dabei gleich zu Beginn erst einmal ein weiteres Unterzahlspiel überstehen, was auch gut gelang. In der 44. Spielminute gingen die Allgäuer dann soagr in Fürhung. Sören Sturm brachte die Scheibe auf das Tor und Branden Gracel konnte Janick Schwendener im Nachsetzen aus dem Gewühl heraus zum 3:4 überwinden. Im Anschluss hatten die Joker in Überzahl die Chance den Spielstand soagr noch zu erhöhen. Leider zeigte sich das Powerplay der Allgäuer wieder einmal als sehr ungefährlich an.

Die Dresden kamen dann wieder auf sehr einfachem Wege zum Ausgleichstreffer. Verteidiger Simon Karlsson schlenztze die Scheibe von der blauen Linie aus auf das Tor der Joker und diese fand an „Freund und Feind“ vorbei den Weg in das Netz zum 4:4. Die Allgäuer blieben aber wieder am Drücker und hatten die besseren Einschussmöglichkeiten wie die Sachsen. Ein Treffer sollte den Kaufbeurern auch nicht mehr gelingen. Philipp Krauß traf drei Minuten vor dem Ende noch den Pfosten und auf der Gegenseite unterliefen den Jokern zwei Minuten vor dem Ende gleich eine Reihe von Fehlern, welche Jordan Knackstedt mit dem Siegtreffer bestrafte. Auch die Herausnahme von Sebastian Graf, zu Gunsten einen sechsten Feldspielern, sollte daran nichts mehr ändern und der ESVK kassierte die vierte Niederlage im vierten Spiel.

Was aber nichts daran ändert, dass die Mannschaft um Kapitän Tyler Spurgeon erneut eine gute Leistung zeigte und erneut Punkte verdient gehabt hätte. Am Montag stellt der ESVK dann seinen neuen Trainer vor, der die Mannschaft nach dem Abgang von Rob Pallin übernehmen wird. Der ESVK bedankt sich hier nochmals bei Stefan Mayer für die interimsweise Unterstützung von Sebastian Osterloh an der Bande.

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