Quelle: ESV Kaufbeuren /

Philippe Bader

ESVK unterliegt am Freitag den Lausitzer Füchsen

2:4 Heimniederlage für die Joker vor 2.623 Zuschauern

Foto: Benjamin Lahr
Foto: Benjamin Lahr

Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser reisten am Freitag nach Kaufbeuren, um vor 2.623 Zuschauern in der erdgas schwaben arena, gegen den wiedererstarkten ESVK anzutreten. Beim letzten Besuch der Lausitzer setzte es eine 1:3 Niederlage und dafür wollten sich die Joker natürlich revanchieren. Andreas Brockmann konnte bis auf den langzeitverletzten Philipp de Paly und den gesundheitlich angeschlagenen Valentin Gschmeissner aus den Vollen schöpfen, da auch Daniel Oppolzer seine Verletzung auskuriert hatte. Jan Dalgic durfte von Anfang an zwischen den Pfosten ran und Jere Laakson erhielt den Vorzug vor Ossi Saarinen in der Dritten Angriffsreihe.


Eigentlich perfekter Beginn für die Joker, die bereits nach einer Minute nach eine Fünf gegen Drei Überzahl spielen dürfen, aber das Powerplay läuft leider überhaupt nicht gut. Nach dieser ungenutzten Chance läuft die Partie zerfahren und ohne große Torszenen weiter. In der sechsten Minute dann mal Tobi Wörle gefährlich zu Joey Lewis vor das Tor von Mac Carruth, aber der bekommt schnell genug die Kelle dazwischen. Sami Blomqvist dann drei Minuten später mit zwei guten Einschussmöglichkeiten, aber der Schlussmann der Lausitzer hält seinen Kasten sauber. Danach dann erstes Powerplay für die Gäste und die Füchse setzen sich direkt im Joker-Drittel fest. Jan Dalgic kann zwar zweimal hervorragend gegen Darcy Murphy parieren, aber als Robert Farmer völlig ungestört zum Schuss kommt ist er Chancenlos und der Puck schlägt zum 0:1 Rückstand unter der Latte ein. Der Treffer ist wohl ein kleiner Weckruf für die Hausherren, die jetzt endlich etwas aggressiver wirken. Max Schmidle bedient in der 13. Minute den anstürmenden Jere Laaksonen der zwar vorbei zieht, aber dadurch eine Druckphase der Joker einläutet. Kapitän Julian Eichinger zieht hart aus der Distanz ab, Mac Carruth kann aber noch abwehren. Der Puck landet bei Fabian Koziol an der Blauen Linie und der netzt gezielt zum Ausgleich ein. In der Folge neutralisieren sich beide Teams wieder komplett. Der ESVK hat in Überzahl nochmals eine gute Gelegenheit durch Julian Eichinger und die Füchse kurz vor Drittelende durch Clarke Breitkreuz, aber beide verfehlen jeweils nur um Zentimeter das Torgehäuse. Mit 1:1 geht es in die erste Pause.

Guter Start ins zweite Drittel für die Joker. Sami Blomqvist spielt schnell auf den frei vor dem Tor stehenden Joey Lewis, aber Carruth wehrt mit dem Schoner ab. Danach zwei gute Möglichkeiten für den auffälligen Calvin Pokorny, aber auch er scheitert am Füchse Keeper. Jetzt kommt Weißwasser auch wieder besser rein in diesen Spielabschnitt und durch Jakub Kania zu einer sehr guten Torchance, doch Jan Dalgic ist blitzschnell unten. Die Lausitzer erhöhen den Druck, kommen aber durch ein Foul von Ondrej Pozivil in Unterzahl. Endlich zeigen die Rotgelben was sie im Powerplay draufhaben. Max Lukes und Branden Gracel jeweils mit Großchancen, doch Mac Carruth hält beide Male überragend, bis Max Schmidle den Keeper hinter dem Tor stehend rotzfrech anschießt und die Scheibe im Tor landet. Die Joker Fans feiern gerade diesen Treffer, da fällt schon wieder der Ausgleich. Der ESV verliert im Spielaufbau gegen stark pressende Füchse den Puck und Mike Hammond legt quer auf Tomas Andres, der nur noch zum 2:2 in der 37. Spielminute einschieben muss. Kurz vor der Sirene zeigt Mac Carruth erstmals eine Schwäche bei einer missglückten Fanghandabwehr, aber Calvin Pokorny bringt das Spielgerät nicht zur erneuten Führung im Tor unter. Ausgeglichen geht es in die Kabinen, obwohl für die Rotgelben in diesem Drittel mehr drin gewesen wäre.


Wieder kommen die Joker durch einen Koziol Schuss von der Blauen Linie gut in den letzten Spielabschnitt, der von Carruth entschärft wird. Weißwasser dann mit einem schnellen Konter in der 52. Minute, aber auch der Kaufbeurer Schlussmann zeigt seine Klasse. Die Füchse feuern im Anschluss zwar aus jeder Lage, können Jan Dalgic damit aber nicht aus der Reserve locken. Jetzt leichter optischer Vorteil der Lausitzer und bei angezeigter Strafe gegen Kaufbeuren und sechs Füchse Feldspielern, fällt der Führungstreffer für die Gäste. Daniel Schwamberger umkurvt das Tor und bringt die Scheibe in den Slot zu Feodor Boiarchinov, der Jan Dalgic keine Abwehrchance lässt und in der 46. Spielminute zum 2:3 für die Lausitzer trifft. Die Zuschauer sehen auch im Anschluss an diesen Treffen zwei Mannschaften auf Augenhöhe und eine absolut ausgeglichen Partie, die nicht zwingend einen Sieger verdient hat. Den gibt es am Ende aber natürlich doch und aus Kaufbeurer Sicht heißt er an diesem Abend leider Lausitzer Füchse, weil diese eine Minute vor Spielende mit dem 2:4 den Sack zu machen. Die Joker hatten kurz zuvor nochmals alles versucht und Jan Dalgic zu Gunsten des sechsten Feldspielers vom Eis genommen, Joel Keussen erobert aber die Scheibe schnell im eigenen Drittel und trifft aus der Distanz das leere Tor.

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