ESVK landet Kantersieg gegen die Lausitzer Füchse

Sechs Treffer in Überzahl und Hattrick von Michael Fröhlich führen zu deutlichem 7:0-Sieg

Foto: Lahr Fotografie

Zu Allerheiligen empfing der ESV Kaufbeuren die Lausitzer Füchse und landete durch einen 7:0-Sieg einen kleinen Befreiungsschlag. Dabei fanden die Joker ihren Torriecher wieder und trafen zudem sechsmal im Powerplay. Max Schmidle, Florian Thomas, Max Schäffler und Anton Pertl fehlten verletzungsbedingt, dafür rückte der zuletzt in Peiting spielenden Jonas Wolter in den Kader.

Zu Beginn des Spiels zeigten sich die Kaufbeurer unbeeindruckt von der Torflaute des vergangenen Wochenendes und gingen schon nach 13 Sekunden in Führung. Nach einem Doppelpass zwischen Fröhlich und Osterloh kam letzterer im Slot zum Abschluss und überwand Franzreb im Tor der Gäste mit einem Rückhandschuss im kurzen Eck. Sekunden später hatte Karevaara die große Chance auf 2:0 zu erhöhen, brachte jedoch in aussichtsreicher Position den Puck nicht unter Kontrolle. In der dritten Minute wurde Pozivil freigespielt, doch dessen Schuss verfehlte das Tor knapp.

Zwei Minuten später brachte in Überzahl Fröhlich den Puck zum Tor, wo er von einem Weißwasseraner Verteidiger zum 2:0 abgefälscht wurde. In der achten Minute tauchten die Gäste erstmals gefährlich vor Vajs auf, doch die Kaufbeurer Defensive hielt den Angriffen der Füchse stand. Als die Joker in der 12. Minute erneut in Überzahl spielten, kam Fröhlich zum Abschluss, traf ins Kreuzeck zum 3:0 und beendete so den Arbeitstag von Gästegoalie Franzreb vorzeitig. Bis zur Pause hatten die Füchse ein leichtes optisches Übergewicht, allerdings ohne echte Torgefahr auszustrahlen.

Im Mitteldrittel plätscherte das Spiel lange vor sich hin, zwar ging es hin und her, doch Torabschlüsse fehlten auf beiden Seiten. In der 29. Minute gelang es Olsson nach einem langen Wechsel mit letzter Kraft zwei Gegenspieler aussteigen zu lassen und anschließend das dritte Powerplaytor des Abends zum 4:0 zu erzielen. Richtig kurios wurde es in der 35. Minute als die Lausitzer Füchse zum wiederholten Male zu spät wechselten und dafür mit einer Bankstrafe belegt wurden. Da jedoch kein Spieler zum Absitzen der Strafe geschickt wurde, erhielten die Gäste eine weitere Bankstrafe wegen Spielverzögerung und Weißwassers Coach Järvenpää eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Die folgende doppelte Überzahlsituation nutzte der ESVK optimal. Erst wurde Gracel vor dem Tor mit einem Querpass von Olsson bedient und traf zum 5:0, vom Bully weg spielte Olsson einen steilen Pass auf Gracel, der die Abwehr überraschte und Kessler nur sechs Sekunden nach seinem ersten Treffer erneut überwinden konnte.

Das letzte Drittel ist schnell erzählt, denn die Kaufbeurer verwalteten den Vorsprung geschickt, während die Angriffsbemühungen der Gäste meist im Sande verliefen, was aber auch an der über 60 Minuten extrem konzentriert agierenden Kaufbeurer Defensive lag. In der 53. Minute markierten die Joker ihren sechsten Überzahltreffer an diesem Abend. Pozivil zog von der blauen Linie ab, den Abpraller vom Torwart drückte Fröhlich über die Linie und komplettierte seinen Hattrick. Symptomatisch für die Leistung der Joker war die Schlussphase, in der Karevaara einen Schuss blockte, um so seinem Torwart zum Shutout zu verhelfen.

In der anschließenden Pressekonferenz gratulierte Järvenpää den Kaufbeurern zu einem verdienten Sieg. Es sei sehr hart gewesen die Offensive der Joker zu stoppen, er habe eine der besten Leistungen überhaupt in dieser Liga gesehen. ESVK-Trainer Brockmann fügte an: "Unser Forechecking war heute sehr gut, wir haben den Gegner keinen Aufbau machen lassen. Alle Spieler haben heute einen unglaublichen Job gemacht."

Tore: 1:0 (1.) Osterloh (Fröhlich), 2:0 (5./PP1) Fröhlich (Laaksonen, Szwez), 3:0 (12./PP1) Fröhlich (Osterloh, Pozivil), 4:0 (29./PP1) Olsson (Schütz), 5:0 (36./PP2) Gracel (Olsson), 6:0 (36./PP1) Gracel (Olsson, Karevaara), 7:0 (53./PP1) Fröhlich (Pozivil, Szwez)

Aufstellung ESVK:

Vajs; Henne
Osterloh - Pfaffengut
Schütz - Woidtke
Bergmann - Pozivil
Haase

Fröhlich - Laaksonen - Szwez
Olsson - Gracel - Karevaara
Wolter - Ketterer - Oppolzer

Strafminuten: 14 - 16 + 10 Schmidt + 10 Ranta + Spieldauer Järvenpää
Schiedsrichter: Hatz
Zuschauer: 1.447

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