ESVK gewinnt mit 5:3 in Bad Nauheim

Jere Laaksonen beendet die Bemühungen der Bad Nauheimer 33 Sekunden vor dem Ende mit einem Treffer in den leeren Kasten und stellt damit den Endstand von 3:5 her

Foto: ESVK
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ESVK gewinnt mit 5:3 in Bad Nauheim

Jere Laaksonen beendet die Bemühungen der Bad Nauheimer 33 Sekunden vor dem Ende mit einem Treffer in den leeren Kasten und stellt damit den Endstand von 3:5 her

Vor dem Spiel gab es noch schlechte Nachrichten aus der medizinischen Abteilung. Simon Schütz verletzte sich im Training am Vorabend und fällt nun mit einer Unterkörperverletzung vier Wochen aus. Genau so muss Trainer Andreas Brockmann für 2-3 Wochen auf Daniel Oppolzer verzichten. Der Publikumsliebling zog sich eine Muskelverletzung zu. Max Schäffler, der heute ebenfalls noch pausierte, kehrt diese Woche noch in das Training zurück und wird am Wochenende vermutlich wieder Spielen können. Da Steven Billich ebenfalls noch Eiter Ausfällt, müssten die Joker also ohne vier Stammspieler in Bad Nauheim antreten.

Einen perfekten Start hatten die Joker am dann in das Spiel.  Branden Gracel nutzte ein Powerplay gleich nach 38 Sekunden zum frühen Führungstreffer. Der Kanadier überwand Jan Guryca im Kasten der Hausherren mit einem wuchtigen Schlagschuss in den Winkel. Die Bad Nauheimer zeigten sich kurz geschockt und kamen mit zunehmender Spielzeit, vor allem durch schnelle Konter, immer besser in das Spiel. In der siebten Minute nutzte Andrej Bire einen solchen zum 1:1 Ausgleichstreffer. Aber es sollte sogar noch besser kommen für die Hessen. Wiederum ein gut vorgetragener Konter führte zum nächsten Treffer. Dustin Sylvester schloss diesen trocken zum 2:1 nach 12 gespielten Minuten ab. In der Folge musste Stefan Vajs mehrfach seine Mannschaft vor einem weiteren Gegentreffer bewahren. Der ESVK hatte durch Branden Gracel kurz vor der Pause dann noch die beste Chance auf den Ausgleich. Sein Schlagschuss im Powerplay, aus ähnlicher Position wie beim 0:1, streifte aber nur die Latte.

Direkt nach der Pause machte es der Kaufbeurer Stürmer dann besser. Mit einer Energieleistung tankte er sich vom Bully weg aus der neutralen Zone in das Nauheimer Drittel und wuchtete die Scheibe in den Kasten der Kurstädter zum 2:2 Ausgleichstreffer nach einmal gerade 11 gespielten Sekunden. Es sollte aber noch viel besser für die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann kommen. Sami Blomqvist netzte nach einem schnell gespielten Angriff (25. Spielminute) mit der Rückhand zum 2:3 ein. Dabei erwischte der Finne Jan Guryca über der Fanghand im kurzen Eck. Nur eine Minute später, die Joker agierten im Powerplay, erzielte Florin Ketterer das 2:4. Der Verteidiger konnte dabei einen Abpraller, nach einem Schuss von Julian Eichinger, zum vierten Kaufbeurer Treffer ausnutzen. In der Folge verflachte das Spiel etwas und die Allgäuer ließen die Hessen etwas kommen und lauerten dabei auf Konter. Wirklich große Chancen auf beiden Seiten waren dabei aber nicht zu verzeichnen und es ging mit dem zwei Tore Vorsprung der Joker in die 2. Pause.

Dort spielten die Joker sehr clever. Ließen kaum Torchancen der Hausherren zu und setzten immer wieder gefährliche Konter. In den Schlussminuten aber sollte noch einmal richtig Spannung auf kommen. Die Bad Nauheimer konnten nach zwei Strafen gegen den ESVK mit fünf gegen drei Spieler im Powerplay agieren. Die Joker verteidigten stark, aber nach dem die Gäste wieder zu viert waren, verkürzte Cody Sylvester doch noch. Mit einen verdeckten Handgelenkschuss traf er gegen den machtlosen Stefan Vajs zum 3:4 und es waren noch eine Minute und 57 Sekunden zu spielen. Trainer Christof Kreutzer nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und seine Mannschaft versuchte nochmals wehemend auf den Ausgleichstreffer zu drücken. Jere Laaksonen beendete diese Bemühungen aber 33 Sekunden vor dem Ende mit einem Treffer in den leeren Kasten des EC Bad Nauheim und stellte so gleich den Endstand von 3:5 her.

0:1 (1.) PP1 Branden Gracel (Ossi Saarinen, Sami Blomqvist), 1:1 (7.) Andrej Bires (Jannik Woidtke, Dustin Sylvester), 1:2 (12.) Dustin Sylvester (Andrej Bires, Cody Sylvester), 2:2 (21.) Branden Gracel, 2:3 (25.) Sami Blomqvist (Ossi Saarinen), 2:4 (26.) PP1 Florin Ketterer (Julian Eichinger, Jere Laaksonen), 3:4 (59.) Cody Sylvester (Andrej Bires, Radek Krestan), 3:5 (60.) EN Jere Laaksonen (Ossi Saarinen, Sami Blomqvist)

Vajs; Henne
Ketterer – Eichinger
Osterloh (C) – Pfaffengut
Messing – Schütz

Blomqvist – Gracel – Thiel
Saarinen – Laaksonen (A) – Schmidle (A)
de Paly – Lillich – Lewis
Wolter – Thomas – Koziol

Strafen: 10 - 10
Schiedsrichter: Markus Brill, Sascha Westrich
Zuschauer: 1.488

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