ESVK begeistert Fans bei 5:0 Derby-Sieg

Geschlossene Mannschaftsleistung lässt Starbulls Rosenheim keine Chance

Foto: Lahr-Fotografie

Am gestrigen 9. Dezember gastierten die Starbulls Rosenheim vor 1.931 Zuschauern in der altehrwürdigen Sparkassen Arena. Dabei gewann der ESV Kaufbeuren nach einem zwei Drittel lang noch engen Spiel letztlich verdient mit einem deutlichen 5:0. Beide Teams hatten reichlich Verletzungssorgen. Auf Kaufbeurer Seite musste schmerzlich auf Kapitän Sebastian Osterloh und den Finnen Joona Karevaara verzichtet werden, die sich zu Florian Thomas ins Lazarett gesellten. Auch Franz Steer auf Seiten der auf Rang 12 platzierten Gäste konnte nicht aus dem Vollen schöpfen.

Auch wenn die erste Chance des Spiels die Starbulls durch ihren Topscorer Tyler Scofield hatten, kam der ESVK in der Folge gut ins Spiel. Nachdem Michi Fröhlich in der fünften Minute mit der Rückhand noch am Pfosten scheiterte, gingen die Hausherren in der siebten Minute in Führung. Ondrej Pozivil sah den gut postierten Jeff Szwez am langen Pfosten und passte ihm den Puck von der Blauen scharf zu, so dass dieser nur noch den Schläger hinhalten musste. Die Oberbayern kamen zwar danach besser ins Spiel, doch die größte Möglichkeit hatten die Allgäuer – und zwar in Unterzahl. Max Schmidle wurde in höchster Not mit einem Stockschlag gestoppt, so dass es in der 16. Minute einen Penalty gab. Bei diesem scheiterte Schmidle jedoch am heute sehr gut aufgelegten Timo Herden.

Somit ging es mit dem 1:0 ins zweite Drittel. In diesem starteten die Starbulls wie die Feuerwehr. Speziell die erste Reihe um die Stars Krys Kolanos und Tyler Scofield sorgte regelmäßig für Torgefahr, doch mit zunehmendem Spielverlauf waren es die Rot-Gelben, die sich die Oberhand erspielten. Speziell Christoph Kiefersauer stach hier hervor, der zwei Mal nur durch ein Foul zu stoppen war sowie bei einem Alleingang mit der Rückhand an Herden scheiterte. Die spielerische Überlegenheit des ESV zeigte sich vor allem beim Torschussverhältnis von 23:11, doch sollte der Spielstand beim 1:0 bleiben.

Dieser hatte aber nicht mehr lange Bestand. Da es gegen Ende des zweiten Drittels reichlich Strafzeiten gab, ging es mit Überzahl für den ESVK ins letzte Drittel. Jere Laaksonen traf zuerst nur den Pfosten. Doch nur kurze Zeit darauf netzte der Kanadier Branden Gracel zum 2:0 im Nachschuss ein. Der Knoten platzte bei Kaufbeuren nun endgültig, denn keine zwei Minuten später folgte das 3:0 durch Max Schmidle. In der 46. Minute war die Messe dann endgültig gelesen, als Ketterer in Überzahl das 4:0 machte. Trotz des Spielstands ließen die Joker aber nicht nach und spielten ihr Spiel konsequent zu Ende. Damit setzten sie sich nicht nur für den bereits fünften Shutout von Stefan Vajs ein, sondern markierten in der 53. Minute gar das 5:0 durch Kiefersauer, der damit eine starke Leistung von ihm und des ganzen Teams krönte. Dies honorierten auch die Fans, die mit ihrer Mannschaft noch weit nach Spielende feierten.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Starbulls Coach Franz Steer von einem sehr langen offenen Spiel. Im zweiten Drittel seien Chancen auf den Ausgleich da gewesen, doch Vajs habe souverän gehalten. Wenn man dann am Ende so viele Strafzeiten habe, verliere man so ein Spiel, so Steer.

ESV-Trainer Andreas Brockmann sprach der Mannschaft ein Kompliment aus, wie sie mit den Ausfällen und den Belastungen der letzten Spiele umging. Das erste Drittel sei noch ausgeglichen gewesen, doch mit zunehmendem Spielverlauf habe man das Spiel immer mehr an sich gerissen.

Tore:

1:0 (7.) Szwez (Pozivil, Gracel); 2:0 (43.) Gracel (Woidtke, Olsson); 3:0 (45.) Schmidle (Gracel, ); 4:0 (47.) Ketterer (Laaksonen, Schmidle - PP1); 5:0 (53.) Kiefersauer (Szwez)

Aufstellung:

Vajs; Kucis

Bergmann – Pfaffengut
Ketterer – Pozivil
Haase – Woidtke

Fröhlich – Laaksonen – Schmidle
Kiefersauer – Schäffler – Szwez
Olsson – Gracel – Oppolzer
Wolter – – Gutar

Strafen: 8 – 18
Schiedsrichter: Hurtik – Grabein, Votler
Zuschauer:1931

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