Quelle: Lebenshilfe Ostallgäu e.V. / Pressestelle

Egal wohin: Der ADI geht mit

Assistenzdienst der Lebenshilfe Ostallgäu unterstützt seit über zehn Jahren im Alltag und in der Freizeit

Melanie Strasser. Foto: Fotografie Zacherl
Melanie Strasser. Foto: Fotografie Zacherl

Als Rollstuhlfahrerin ist es für Melanie Strasser, 23 Jahre, sehr schwierig, in der Freizeit etwas ohne ihre Eltern zu unternehmen. „Doch gerade als junge Erwachsene möchte man ja nicht für alles auf Mama und Papa angewiesen sein“, beschreibt die junge Frau ihren Alltag. Deshalb nimmt sie seit einiger Zeit den Assistenzdienst ADI der Lebenshilfe Ostallgäu in Anspruch.

Seit über zehn Jahren ist der Assistenzdienst der Lebenshilfe Ostallgäu bereits im Einsatz. Ob Begleitung und Assistenz im Alltag, z.B. bei Arztbesuchen oder beim Einkaufen sowie die Unterstützung bei besonderen Ausflügen: das Team aus pädagogischen und medizinischen Fachkräften und engagierten ehrenamtlichen Kräften begleitet individuell. „Im Fokus stehen hierbei der persönliche Wunsch und die spezifischen Bedürfnisse unserer Klienten,“ beschreibt Claudia Lembgen vom ADI die Philosophie des Assistenzdienstes. Im Gegensatz zu familienentlastenden Angeboten will der ADI Menschen mit einem Hilfebedarf gezielt Möglichkeiten bieten, Dinge zu tun, die sie gerne machen. So bietet der Dienst z.B. seit einigen Jahren auch Assistenz und Begleitung bei der Mitwirkung in Vereinen an, damit individuelle Bedürfnisse im Sinne der Teilhabe umgesetzt werden können.

Wirkte der Assistenzdienst der Lebenshilfe zu Beginn nur im Raum Kaufbeuren, sind die Mitarbeiter mittlerweile im ganzen Ostallgäu sowie angrenzenden Regionen im Einsatz. „Die Nachfrage ist enorm und sehr vielfältig. Gleichzeitig brauchen wir passende Betreuer, die zu den Klienten und deren Bedürfnisse passen,“ erklärt Claudia Lembgen den Prozess hinter einer ADI-Anfrage. Im Vorfeld werden im Kennenlerngespräch zwischen Klient und dem ADI-Team einige Informationen abgefragt, die für eine reibungslose Assistenz nötig sind, z.B. Medikamente, Hilfsmittel oder Besonderheiten. Anschließend wird dann für den jeweiligen Wunsch des Klienten eine passende Begleitung aus dem Netzwerk des Assistenzdienstes gesucht.

Mittlerweile besteht das Team des Lebenshilfe-Assistenzdienstes aus sieben Haupt- und rund 120 Ehrenamtlichen, doch werden immer engagierte und offene Betreuer gesucht. Wichtig sei hierbei eine gute Mischung von Alter, Interessen und Vorlieben. „Man möchte selbst ja auch lieber mit einem Gleichgesinnten auf ein Rockkonzert oder zum Sport gehen,“ vergleicht Claudia Lembgen die unterschiedlichen Vorlieben der ADI-Klienten. 

Melanie Strasser hat zu ihren Assistenzkräften mittlerweile ein freundschaftliches Verhältnis. „Wir kennen uns schon lange, es macht einfach Spaß und es ist eine willkommene Abwechslung zum Alltag, wenn wir gemeinsam einen Ausflug machen.“

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Claudia Lembgen. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu/Stefanie Giesder
Claudia Lembgen. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu/Stefanie Giesder

Wirkte der Assistenzdienst der Lebenshilfe zu Beginn nur im Raum Kaufbeuren, sind die Mitarbeiter mittlerweile im ganzen Ostallgäu sowie angrenzenden Regionen im Einsatz. „Die Nachfrage ist enorm und sehr vielfältig. Gleichzeitig brauchen wir passende Betreuer, die zu den Klienten und deren Bedürfnisse passen,“ erklärt Claudia Lembgen den Prozess hinter einer ADI-Anfrage. Im Vorfeld werden im Kennenlerngespräch zwischen Klient und dem ADI-Team einige Informationen abgefragt, die für eine reibungslose Assistenz nötig sind, z.B. Medikamente, Hilfsmittel oder Besonderheiten. Anschließend wird dann für den jeweiligen Wunsch des Klienten eine passende Begleitung aus dem Netzwerk des Assistenzdienstes gesucht.

Mittlerweile besteht das Team des Lebenshilfe-Assistenzdienstes aus sieben Haupt- und rund 120 Ehrenamtlichen, doch werden immer engagierte und offene Betreuer gesucht. Wichtig sei hierbei eine gute Mischung von Alter, Interessen und Vorlieben. „Man möchte selbst ja auch lieber mit einem Gleichgesinnten auf ein Rockkonzert oder zum Sport gehen,“ vergleicht Claudia Lembgen die unterschiedlichen Vorlieben der ADI-Klienten. 

Melanie Strasser hat zu ihren Assistenzkräften mittlerweile ein freundschaftliches Verhältnis. „Wir kennen uns schon lange, es macht einfach Spaß und es ist eine willkommene Abwechslung zum Alltag, wenn wir gemeinsam einen Ausflug machen.“

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