Quelle: SpVgg Kaufbeuren e.V.

Die SpVgg Kaufbeuren ist neuer DFB-Stützpunkt

Lohn für herausragende Nachwuchsarbeit in den letzten Jahren. Die Eröffnung fand am Sonntag, 1. September im Rahmen des Internationalen BLUM-Cups statt

Toni Pisanu, Jugendleiter der SpVgg Kaufbeuren. Foto: SVK
Toni Pisanu, Jugendleiter der SpVgg Kaufbeuren. Foto: SVK

Die SpVgg Kaufbeuren ist neuer DFB-Stützpunkt

Lohn für herausragende Nachwuchsarbeit in den letzten Jahren. Die Eröffnung fand am Sonntag, 1. September im Rahmen des Internationalen BLUM-Cups statt.

Im Interview - Toni Pisanu, Jugendleiter der SpVgg Kaufbeuren

Was bedeutet diese Entscheidung für den Verein?

Toni Pisanu: Ich freue mich über diese Wertschätzung unserer Nachwuchsarbeit durch den DFB! Die SpVgg Kaufbeuren fördert seit Jahren Talente auf hohem Niveau. Mein Ziel als Jugendleiter war und ist es, Talenten möglichst direkt vor der Haustür eine hochwertige fußballerische Ausbildung zu bieten – und ein Sprungbrett in den professionellen Bereich. Genau das will der DFB ja auch erreichen, es könnte also nicht besser passen. Für die SVK Juniorenteams ist der Stützpunkt eine klare Aufwertung. Ich glaube aber auch, dass der DFB von unserem leistungsbereiten Umfeld und den guten Trainingsbedingungen im Haken profitieren kann. Den Effekt für die Stadt Kaufbeuren sollte man auch nicht unterschätzen. Ein DFB-Stützpunkt ist auch immer ein Aushängeschild. Wir sind deshalb froh, dass uns OB Stefan Bosse unterstützt.

Wie können die SVK Juniorenteams vom DFB-Stützpunkt profitieren?

Toni Pisanu: Ich sehe den Stützpunkt als Bildungseinrichtung. Die DFB-Trainer bringen die neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnisse in die Arbeit in Kaufbeuren ein, wir wollen hier dazulernen, um unsere Ausbildung noch besser zu machen. Ich lege zum Beispiel größten Wert auf lizenzierte Trainer bereits im Kleinfeldbereich. Hier werden die Grundlagen für das von uns gewünschte hohe spielerische Niveau gelegt, hier brauchen wir deshalb die besten Leute für die Kinder. Der Austausch mit den DFB-Trainern wird sicher lohnenswert sein.

Der DFB-Stützpunkt kommt in einer Zeit, in der am Haken ein großes Bauprojekt ansteht...

Toni Pisanu: In der Tat, wir bringen die Trainingsbedingungen für die SVK Juniorenteams und damit auch für den DFB-Stützpunkt gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren auf ein völlig neues Niveau. Der für 2020 vorgesehene Anbau ans Vereinsheim mit neuen Kabinen und einer Sporthalle wird hier zusammen mit dem bestehenden Kunstrasenplatz ein Nachwuchsleistungszentrum schaffen, das weithin herausragend ist. Sportlich haben wir die Grundlage bereits gelegt. Wir spielen von der U13 bis zur U19 durchgehend in der Bezirksoberliga, Leistungsvergleiche auf hohem Niveau sind also auch im Ligabetrieb möglich, das ist uns wichtig. Zudem sind wir einer von nur drei offiziellen Kooperationspartnern des FC Bayern Campus. Diese enge Zusammenarbeit dem Deutschen Rekordmeister bringt uns in allen Bereichen weiter.

Welche Ziele verfolgt die SVK-Jugendabteilung in diesem Bereich?

Toni Pisanu: Wir haben uns in den vergangenen Jahren als Talentschmiede an dem wichtigen Schnittpunkt zwischen dem Allgäu und Oberbayern etabliert und wollen diesen Anspruch weiter ausbauen. Dass unsere Arbeit für die Kinder Früchte trägt, zeigt die Tatsache, dass aktuell 16 SVK-Talente in Nachwuchsleistungszentren der Profi-Clubs spielen, etwa beim FC Bayern München, dem FC Augsburg, dem TSV 1860 München oder der SpVgg Unterhaching.

Leon Fust aus Kaufbeuren beispielsweise, der unsere Ausbildung durchlaufen hat, ist mittlerweile Junioren-Nationalspieler. Er wurde jüngst mit dem FC Bayern München Meister der U17-Bundesliga Süd/Südwest und trainiert mit Weltmeister Miroslav Klose. Spieler wie Leon halten immer noch engen Kontakt zu den SVK Juniorenteams – oder helfen hier sogar in ihrer Freizeit als Co-Trainer im Nachwuchsbereich mit, wie Marius Böhm, der in der neuen Saison Junioren-Bundesliga für Unterhaching spielt. Dieses Vertrauen zeigt mir, dass wir hier vieles richtig machen. Auf diese Weise gelingt es auch, Trainertalente wie etwa Elite-Lizenz-Inhaber Mahmut Kabak bei uns zu haben, was für einen kleinen Verein wirklich nicht selbstverständlich ist.

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