Dezimierte Joker holen Punkt in Weißwasser

Unglückliche 4:3 Auswärtsniederlage nach Verlängerung für den ESVK bei den Lausitzer Füchsen

ESVK-Kapitän Sebastian Osterloh. Foto: Lahr-Fotografie
ESVK-Kapitän Sebastian Osterloh. Foto: Lahr-Fotografie

Der ESVK konnte bei den Lausitzer Füchsen aufgrund von diversen Ausfällen nur mit drei Sturmreihen agieren. Trotzdem übernahmen die Allgäuer in den ersten Minuten das Kommando über das Spiel. Nach dem Füchse Keeper Konstantin Kessler schon mehrfach in höchster Not retten musste, brachte Sami Blomqvist die Joker nach einem schönen Zuspiel von Joona Karevaara in der siebten Minute verdient mit 0:1 in Führung. Gegen den platzierten Rückhandschuss des Finnen war der junge Torhüter machtlos. Doch die Führung der Kaufbeurer sollte nicht lange Benstand haben. Im Gegenzug brachte Andre Mücke die Scheibe von der blauen Linie auf das Tor von Stefan Vajs und diese schlug auf der Fanghandseite des ESVK Torhüters ein. Vajs waren in diesem Moment durch mehrere Spieler vor seinen Gehäuse die Sicht komplett versperrt und hatte dadurch keine Abwehrmöglichkeit. Das Spiel war in der Folge etwas ausgeglichener. Nach einer völlig harmlosen Aktion entschieden die Hauptschiedsrichter aus dem Nichts heraus auf eine zwei Minuten Strafe für Joey Lewis. Der zu allem Überfluss dann auch noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe aufgebrummt bekam. Dieses Powerplay nutzten die Füchse dann mit etwas Glück zur 2:1 Führung. Viktor Lennartsson konnte den Puck nach einem geblockten Schuss aufnehmen und hatte keine Probleme seine Mannschaft in Führung zu bringen (19. Minute). Nur wenig später hatte Sami Blomqvist den Ausgleich auf dem Schläger. Sehr gut von seinen Sturmkollegen in Szene gesetzt, scheiterte er alleine vor Kessler und somit ging es mit einem etwas unglücklichen Rückstand für die Joker in die erste Pause.

Die Wertachstädter kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und hatten durch Sami Blomqvist erneut die Gelegenheit auf den Ausgleichstreffer. Der nach einem schönen Pass von Joona Karevaara am langen Pfosten scheiterte. Im Gegenzug scheiterte ein Füchse Stürmer an der Latte. Zu dem musste Alex Thiel für zwei Minuten auf das Sünderbänkchen und die Lausitzer konnten sich erneut in Überzahl agieren, welches die Kaufbeurer aber sehr gut verteidigen konnten. Joona Karevaara sorgte dann in der 26. Spielminute mit einem abgefälschten Schuss den Ausgleichstreffer für die Allgäuer. Die Rotgelben hatten nach dem zweiten Treffer, unter anderem durch Charlie Sarault und Jere Laaksonen mehrere gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer. Dieser sollte dann erneut auf der anderen Seite fallen. Wie schon beim ersten Treffer der Füchse fand die Scheibe auch beim 3:2 in der 37. Minuten nach einem Schlenzer von der blauen Linie irgendwie den Weg zwischen vielen Spielern vorbei in das Gehäuse von Stefan Vajs. Unmittelbar nach dem Führungstreffer hatte Feodor Boiarchinov alleine vor ESVK Torhüter Stefan Vajs die Chance auf den vierten Treffer für Weißwasser. Der Kaufbeurer Schlussmann hielt seine Mannschaft aber mit einer tollen Parade weiter im Spiel.

Die Pressekonferenz



Im Schlussabschnitt dominierte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann das Spielgeschehen meist nach belieben. Schon zu Beginn hatte der ESVK durch die erste Sturmreihe um Charlie Sarault gute Chancen auf das 3:3. Im Powerplay gelang dann eben Spielmacher Charlie Sarault mit einem überlegten Handgelenkschuss von der blauen Linie der verdiente Ausgleichstreffer. Fortan machten die Allgäuer mächtig Druck und schnürten die Füchse Minutenlang in deren Defensivzone ein. Max Schmidle, Sami Blomqvist und Joona Karevaara hatten dabei mehrfach die Führung für die Joker auf dem Schläger. In den Schlussminuten hatten dann auch die Lausitzer wieder mehr von der Partie. Ein weiterer Treffer sollte aber in der regulären Spielzeit nicht mehr fallen. In der Overtime hatte der ESVK durch Sami Blomqvist, Max Schmidle und Florin Ketterer mehrfach die Möglichkeit das Spiel für die Wertachstädter zu entscheiden. Nach einer Strafe gegen Florian Thomas konnten die Füchse im Powerplay agieren. Ein starkes Unterzahlspiel und ein überragender Stefan Vajs verhinderten vor erst den Siegtreffer des Heimteams. Nach dem die Kaufbeurer wieder komplett waren sollte dann aber doch der Gamewinner für die Weißwasseraner fallen. Nach einem gewonnen Bully versprang der Joker Defensive die Scheibe und Artur Tegkaev hatte nach einem Querpass keine Mühe das 4:3 zu erzielen.

Aufstellung: 0:1 (7.) Sami Blomqvist (Joona Karevaara), 1:1 (7.) Andre Mücke (Anders Eriksson , Feodor Boiarchinov), 2:1 (19.) PP1 Viktor Lennartsson (Marius Schmidt , Chris Owens), 2:2 (26.) Joona Karevaara (Mychal Monteith , Sami Blomqvist), 3:2 (37.) Roberto Geiseler (Thomas Götz , Christian Neuert), 3:3 (45.) PP1 Charlie Sarault (Sami Blomqvist), 4:3 (64.) Artur Tegkaev (Feodor Boiarchinov)

Aufstellung:

Vajs; Kucis

Ketterer – Monteith
Osterloh (C) – Koziol
Haase – Reinig

Schmidle (A) – Laaksonen – Thiel
Blomqvist – Sarault – Karevaara (A)
Lewis – Thomas – Oppolzer
Wohlgemuth

Schiedsrichter: Razvan Gavrilas, Sven Fischer; Soeren Kriebel, Lukas Stöber
Strafen: 4 - 8 + 10 Lewis
Zuschauer: 1.815

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