Deutsche Meisterschaften der Thaiboxer in Bremen

Athleten des Sugrib Gym Kaufbeuren bei den Deutschen Meisterschaften im Muay Thai Boxen im Ring

Sie wollen in Bremen vorne mitmischen: v.l.n.r. Yener Sevimli, Moritz Schreiber, Arthur Geier und Omid Safdari. Begleitet werden sie von Coach Markus Lang. Foto Stefan Günter

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase steigen am Samstag (19.3.) sechs Athleten des Sugrib Gym Kaufbeuren bei den Deutschen Meisterschaften im Muay Thai Boxen in den Ring. Insgesamt werden in Bremen rund 250 Kämpferinnen und Kämpfer aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet.

Mit Hakan Kircicek (67 kg/Junioren), Omid Safdari (81 kg/Herren) und Arthur Geier (71 kg/Herren) hat Coach und Sugrib Gym-Chef Markus Lang drei heiße Eisen im Feuer. „Alle drei können in Bremen was reißen“, sagt er im Vorfeld.

Von Anfang an müssen alle seine Schützlinge hellwach und konzentriert zur Sache gehen. Denn auf alle Teilnehmer wartet ein einfach KO-System ohne Trostrunde. Wer einen Kampf verliert, ist draußen. „Da gibt es kein Taktieren oder Abwarten, da muss jeder Vollgas geben, um zu bestehen“, erzählt Lang.

Schon bei den Bayerischen Meisterschaften triumphierten die Kaufbeurer mit allein sechs ersten Plätzen und einem dritten Rang. „Da wächst was zusammen. Das macht mich sehr stolz“, weiß Markus Lang, dass sich die jahrelange Arbeit bemerkbar macht. Allein Arthur Geier und Omid Safdari sind seit über sechs Jahren beim Sugrib Gym-Chef im Training. Beide mischen auch in der Spitze mit. Im Vorfeld der Deutschen Meisterschaften mussten alle Athleten zum Teil über ihre Grenzen gehen.

„Die Schwerpunkte lagen auf Kondition und Koordination und sie mussten natürlich auf das Gewicht und die Ernährung achten“, sieht Lang seine Schützlinge gut vorbereitet. Mit Marie Luise Heel startet die jüngste Teilnehmerin aus seinem Team bei den Kadetten in der Gewichtsklasse bis 36 Kilogramm. Moritz Schreiber (71 kg/Herren) gehört mit seinen 28 Jahren zu den ältesten Thaiboxern im Sugrib Gym. Für ihn ist es seine erste Teilnahme bei einer Deutschen Meisterschaft. „Ich spüre schon eine gewisse Anspannung, da ich von Grund auf etwas aufgeregter bin“, erzählt er während des Zirkeltrainings.

Nach den Bayerischen Meisterschaften ging es für ihn Schlag auf Schlag weiter. „Es gab keine Pause, schließlich habe ich richtig Lust in den Ring zu steigen“, fiebert er den nationalen Titelkämpfen bereits entgegen. Auch Yener Sevimli (63,5 kg/Junioren) verspürt eine gewisse Nervosität. Das sei für ihn völlig normal. „So kannst du dich auch besser darauf konzentrieren“. Akribisch wie alle bereitete er sich intensiv vor. Allein sechsmal die Woche stand er auf der Matte, musste auf sein Wettkampfgewicht achten.

Wie alle anderen hat auch er nur ein Ziel: „Ich will gewinnen und mein Bestes geben“. Sein Sugrib Gym-Kollege Omid Safdari hingegen hatte in der Vorbereitungsphase mit einigen Knieproblemen zu kämpfen, doch das sei völlig normal, sagt er. Safdari könne mit dem Druck vor einer Deutschen sehr gut umgehen. „Der wird sich zwar etwas steigern“, doch eine gewisse Nervosität kann auch er nicht ganz verleugnen. Arthur Geier stand im Schnitt 16 Stunden in der Woche im Training. Auch er gehört zum engeren Favoritenkreis auf die vorderen Plätze.

„Ich möchte es mir selbst beweisen und mich auf deutscher Ebene etablieren“, hat er seine Ziele klar vor Augen. Allein schon der Ehrgeiz packt den 25-Jährigen zu Höchstleistungen. „Als Kampfsportler habe ich bereits ein mittleres Alter erreicht. Ich kann mit der nötigen Disziplin meine Ziele steigern und ausbauen“. Nervös vor den Titelkämpfen sei er keinesfalls. „Durch das erhöhte Trainingspensum verspüre ich schon eine gewisse Anspannung. Es ist aber noch auszuhalten und hält sich in Grenzen“.

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