Quelle: ESV Kaufbeuren /

Philippe Bader

Derbysieger ESVK

Joker schlagen den EV Landshut mit 8:1. ... der Spielbericht, die Highlights, die Pressekonferenz und die Stimmen zum Spiel im Stadtportal

Foto: Benjmain Lahr

Derbysieger ESVK

Joker schlagen den EV Landshut mit 8:1

Derbytime in der energie schwaben arena. Zum ersten Heimspiel nach der Deutschland-Cup Pause empfing der ESV Kaufbeuren den EV Landshut. Trainer Marko Raita konnte auf einen vollen Kader zurückgreifen. Einzig die Langzeitverletzten Fabian Koziol, Yannik Burghart und John Lammers fehlten im Aufgebot. Am Ende feierte der ESV Kaufbeuren einen 8:1 Heimsieg vor einer ausverkauften energie schwaben arena.

Die Landshuter starteten dementsprechend mit einer zweiminütigen Überzahl in den Mittelabschnitt. Ein hoher Stock von David Zucker egalisierte diese numerische Überlegenheit nach 20 Sekunden. Kurz darauf konnte Joey Lewis nur durch ein Foul am Torabschluss gehindert werden und bei angezeigter Strafe blieben die Hausherren ganz cool. Mit viel Geduld suchten sie den freistehenden Mann, welchen sie in Person von Mikko Lehtonten fanden. Der Finne schloss trocken ab und erhöhte auf einen Spielstand von 4:0. Direkt im nächsten Angriff klingelte es erneut hinter Sebastian Vogl, welcher nach diesem Gegentreffer auch auf der Bank Platz nehmen musste. Nach kontrolle der Bilder bestätigten die Schiedsrichter ihre „On-Ice-Decision“. Als Torschütze wurde Jacob Lagacé von einer kochenden energie schwaben arena gefeiert. Als Tormann stand nun Nico Pertuch im Kasten der Landshuter. Fortan bliebt der ESV Kaufbeuren die Mannschaft mit mehr Elan. Eine Strafzeit gegen Tobias Echtler wegen Behinderung brachte die Allgäuer erneut in Unterzahl. Mit einer konzentrierten Defensivleistung überstand man die numerische Unterlegenheit ohne nennenswerte Möglichkeit für die Gäste. Direkt nach Beendigung der Strafzeit war es Maximilan Forster, der den ersten Treffer für seine Farben auf die Anzeigetafel brachte.

Eine erneute Strafzeit gegen den ESV Kaufbeuren, diesmal für Sebastian Gorcik, ermöglichte es den Niederbayern erneut ihre Powerplayformation auf das Eis zu schicken. Landshut wirkte nun wacher und schnürrte die Kaufbeurer regelrecht ein. Die Joker schafften es trotzdem ohne Gegentreffer, bis die Spielerzahl wieder Gleichzahl betrug. In der Druckphase der Gäste schlug Marko-Raitas-Team eiskalt zu: Markus Schweiger tankte sich durch die Hintermannschaft, legte hinter dem Tor zurück auf den einlaufenden Jacob Lagacé und der stellte die alte 5-Tore Führung wieder her. Es sind auch in der Folge die Allgäuer, die das Spiel kontrollierten. Der EVL gab aber nicht auf und versuchte wieder zurück in die Partie zu finden. Mikko Lehtonen machte diese Bemühungen jedoch schnell zu Nichte. Ein platzierter und harter Handgelenkschuss markierte das nächste Tor des ESV Kaufbeuren. Zuvor spielten die Hausherren konzentriert und mit viel Geduld und suchten den freien Mann. Ein Beinstellen von Simon Schütz brachte das Team von Heiko Vogler kurz vor Ende des Drittels in numerische Überlegenheit. Hier zeigte Daniel Fießinger, mit einem sehr guten Reflex gegen Maximilian Forster, seine Klasse. Rot-Gelb ließ nichts anbrennen und killten das Unterzahl ohne große Mühen. Mit einer 7:1 Führung ging es in die letzte Pause.

90 Sekunde nach Wideranpfiff darf die energie schwaben arena erneut jubeln: Sebastian Gorcik schoss Nico Pertuch an den Schoner und von diesem rutschte die Scheibe über die Linie. In der Folge plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Die besseren Chancen hatten aber weiterhin die Hausherren. Ein Haken gegen Markus Lillich durch Markus Eberhardt ermöglichte den Jokern die nächste Überzahlmöglichkeit. Landshut behielt in Unterzahl die Oberhand und killte sie. Joey Lewis hatte kurz darauf das nächste Tor auf dem Schläger, doch Nico Pertuch machte sich lang und konnte die Scheibe halten. Eine Strafzeit gegen Jakob Mayenschein erzeugte die nächste numerische Überlegenheit der Joker. Die energie schwaben arena glich in dieser Phase einem Hexenkessel und keinen Sitzplatzbesucher hielt es mehr auf seinem Platz. Am Ende überstanden die Niederbayern die Strafzeit unbeschadet. Zum Ende hin ließen beide Teams die Zeit runterlaufen. Am Ende feierte der ESV Kaufbeuren einen verdienten 8:1 Derbysieg.

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