Quelle: Mittelstands-Union Ostallgäu

CSU-Mittelstand gegen „härteren Lockdown“

Mittelstands-Union warnt vor einer Zerstörung der wirtschaftlichen Lebensbasis dieses Landes

Mehrere Verbände der Mittelstands-Union in ganz Bayern warnen eindringlich vor den wirtschaftlich und finanziell nicht mehr zu bewältigenden Folgen, wenn der bestehende „Lockdown“ anhält oder sogar verschärft werden sollte. Hinzu kommt, dass das Beispiel des Landkreises Berchtesgadener Land gezeigt hat, dass besonders harte Lockdowns kaum Wirkung entfalten. Dort verhängte die Bayerische Staatsregierung schon ab dem 19.10.2020 einen viel härteren Lockdown, als wir ihn derzeit erleben, z.B. mit drastischen Ausgangssperren, nachdem der sogenannte Inzidenzwert bei 252 lag. Dieser Wert stieg aber weiter an, z.B. auf 324 am 29.12.2020 und jüngst sogar auf einen Rekordwert von 347 (11.01.2021).
CSU Mittelstand fordert stattdessen gezielte Schutzkonzepte für die Risikogruppe
Nach den am 14.01.2021 veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts starben seit Beginn der Covid-19-Aufzeichnungen in Deutschland leider 42.533 Menschen „an oder mit Corona“. 96 % der Todesfälle betraf die Altersgruppe ab 60 Jahren, nämlich 41.031. In der Altersgruppe 59 Jahre oder jünger starben nur 1.502 Menschen. Da diese Altersgruppe mit etwa 60 Millionen Menschen in Deutschland vertreten ist, liegt das statistische Risiko, „an oder mit Corona“ zu sterben für Menschen von 0 bis 59 Jahre bei nur 0,0025 % und ist damit niedriger als die Wahrscheinlichkeit als Teilnehmer am Straßenverkehr zu Tode zu kommen.

Dazu äußert sich der Kreisvorsitzende der Mittelstands-Union Ostallgäu Dr. Thomas Jahn:

„Wie die Zahlen des RKI belegen, sind „Lockdowns“ bezogen auf die Gesamtbevölkerung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens völlig ungeeignet. Die Altersgruppe von 0 bis 59 „Corona-bedingt“ vom öffentlichen Leben auszuschließen, kann schon statistisch betrachtet überhaupt keine spürbaren Schutzeffekte erzielen. Viel wichtiger wäre es stattdessen, die Schutzkonzepte auf die eigentliche Risikogruppe, also Menschen ab dem 60. Lebensjahr zu konzentrieren.“

CSU Mittelstand fordert Aufarbeitung der Krise und gerechte Lastenverteilung

Der Mittelstand fordert die Rückkehr zu einer nüchternen, faktenbasierten Diskussion. Die Bevölkerung darf nicht ständig mit neuen Forderungen und Aufrufen traktiert werden. Als Mittelstands-Union wehren wir uns auch dagegen, dass sämtliche bisherigen staatlichen Maßnahmen nur gegen den privaten Sektor und vor allem die Arbeitgeber richten, während manche Beamte Sonderzahlungen erhalten.

CSU Mittelstand fordert Entlastung der Wirtschaft

Der Kreisvorsitzende der Mittelstands-Union Ostallgäu Dr. Thomas Jahn fordert von der Politik:

„Allein im Einzelhandel drohen deutschlandweit aktuell mindestens 50.000 Insolvenzen. Eine Vielzahl von Betrieben der Tourismusbranche und der Gastronomie, die gerade für uns im Ostallgäu Leitökonomien sind, stehen vor der endgültigen Existenzvernichtung, wenn die Politik nicht endlich konkrete Zukunftsperspektiven aufzeigt und für nachhaltige Senkungen von Steuern und Bürokratielasten sorgt. Alle sozialen Leistungen des Staates, auch die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens hängen ausschließlich von der Ertragskraft der Privatwirtschaft ab! Wer die Wirtschaft zerstört, um damit das Gesundheitssystem zu retten, wird am Ende beides verlieren!“

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