Bundesverkehrswegeplan: „B12-Ausbau wird kräftigen Schub verleihen“

Gemeinsame Medieninfo der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu

Oberbürgermeister Stefan Bosse (li., Bild: Stadt Kaufbeuren) und Landrätin Maria Rita Zinnecker (re., Bild: Landkreis Ostallgäu)

Der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 12 zwischen Buchloe und Kaufbeuren ist im „vordringlichen Bedarf“ des gestern von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgestellten ersten Entwurfs zum Bundesverkehrswegeplan. Damit könnte der Teilausbau der B12 bald Realität werden. Doch zuvor sind noch Bevölkerung, Kommunen und Unternehmen gefordert, ein deutliches Signal für den Ausbau der B12 im Allgäu zu setzen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Es ist aus Sicht des Landkreises und der Stadt ein Erfolg, dass der vierspurige Ausbau der B12 im neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wurde.“ Landrätin Zinnecker ergänzt: „Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass die B12 in einem Zug von Buchloe bis Kempten vierspurig ausgebaut wird.“ Zinnecker und Bosse danken allen Verantwortlichen in der Landes- und Bundespolitik, die sich seit Jahren für dieses Projekt einset-zen. „Wir dürfen nun aber alle gemeinsam nicht aufhören zu kämpfen, denn wir haben bislang nur ein Etappenziel erreicht. Bei der nun startenden Öffentlichkeitsbeteiligung müssen sich Bevölkerung, Kommunen und Wirtschaft vehement für den gesamten Ausbau der B12 von Buchloe bis Kempten stark machen, insbesondere auch für die Entwicklung des Standortes Marktoberdorf“, sagt die Landrä-tin. Das Bundesverkehrsministerium hat dazu ab 21. März auf www.bmvi.de ein Beteiligungsportal freigeschaltet.

Bosse: „Epochal für unsere Region“, Zinnecker: „Weichen für die Zukunft gestellt“

„Landkreis und Stadt, Bürger, Wirtschaft und Kommunen werden besonders vom B12-Ausbau nach-haltig profitieren. Das wird unserer Region einen kräftigen Schub verleihen. Eine Belohnung für unse-ren enormen Einsatz bedeutet die Aufnahme der Ortsumfahrungen Marktoberdorf und insbesondere auch Pforzen in den vordringlichen Bedarf. Für diese dringend notwendigen Maßnahmen sind damit die Weichen für die Zukunft gestellt “, betont Landrätin Zinnecker. Oberbürgermeister Bosse sagt zur Nachricht aus Berlin: „Diese Entscheidung ist epochal für unsere Region. Der Ausbau rückt nun in greifbare Nähe. Er ermöglicht uns eine fundamentale Neuausrichtung unseres Wirtschaftsraumes.“

Wie wichtig der Ausbau der Bundesstraße ist, zeigt erneut die sehr tragische Unfallserie vor wenigen Tagen. Welche wirtschaftliche Bedeutung ein derartiger Ausbau der B12 zum „Allgäu-Schnellweg“ haben kann, belegt die Entwicklung der Gemeinde Kleinaitingen im Landkreis Augsburg. Seit dem vierspurigen Ausbau der B17 ist hier mit den Ansiedlungen von Firmen wie Amazon und BMW eine beispielhafte Erfolgsgeschichte geschrieben worden. Die Stärkung der regionalen Unternehmen und die Schaffung weiterer Arbeitsplätze sind die erklärten Ziele von Landrätin und Oberbürgermeister.

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