Attraktive Zwischennutzung mit Hilfe von Fördermitteln

Vorratsfläche Stadtentwicklung „Altes Eisstadion“: Sachantrag der Stadtrats-Koalition aus CSU und Grüne/FDP zur weiteren Nutzung der Brachfläche. Projekt Schokoladenwelt wird nicht weiter verfolgt

An der Stelle des ehemaligen und mittlerweile abgerissenen Eisstadions plant die Kaufbeurer Koalition aus CSU, Grünen und FDP, die derzeit brachliegende Gesamtfläche zu begrünen. Foto/Quelle: Google Maps

Maßnahmen zum Abruf von Fördermittel realisieren, Perspektive Parkpflegewerk eröffnen, Zwischennutzung ermöglichen.

Sachantrag gemäß § 39 Geschäftsordnung des Stadtrates der Stadt Kaufbeuren vom 23.02.2021.

Orientiert an den gemeinsamen Zielen von CSU und Grüne/FDP, wie die Option zur denkmalgerechten Umsetzung des Parkpflegewerks für den Jordanpark zu fördern sowie einen Grünzug zur Anbindung an die Altstadt zu ermöglichen, wurde die Machbarkeit einer Schokoladenwelt am Berliner Platz untersucht. Nach mehreren Monaten intensiver Prüfungen wurde die Entscheidung bekannt, dass das Vorhaben an diesem Standort nicht weiterverfolgt wird. Damit liegt das Areal des alten Eisstadions nach seinem Abriss samt Vorplatz als Vorratsfläche für die Stadtentwicklung vor uns.

Mit Beschluss zum Abriss des alten Eisstadions wurden der Stadt Kaufbeuren Fördermittel zugesagt, die dann abgerufen werden können, wenn auf dieser Fläche eine der Denkmalwürdigkeit des Jordanparks und der anstehenden Umsetzung des Parkpflegewerks förderliche Entwicklung in Angriff genommen wird. Die Höhe der Fördermittel ist an die tatsächlichen Kosten des Abrisses gekoppelt und betragen laut Auskunft des Baureferats rund 300 Tausend Euro. Zudem wurden bei Umsetzung des Parkpflegewerks rund 1 Million Euro an Fördermittel in Aussicht gestellt.

Ziel des Parkpflegewerks ist es, dem Jordanpark seinen Charakter als historischem Landschaftspark mit Qualität eines außerordentlichen und überregional bedeutsamen Gartendenkmals zurückzugeben. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Verlagerung des Spielbereichs aus dem denkmalgeschützten Bereich.

Nach dem Abriss erfolgten bereits notwendige Maßnahmen zur Sicherung des Uferbereichs des Jordanbachs. Auch wurde eine attraktive Zugänglichkeit des Jordanbachs realisiert. Der Rest der Fläche liegt derzeit beräumt in Form eines Schotterbetts brach.

Vor diesem Hintergrund schlagen wir vor, auf der Vorratsfläche im Rahmen unserer derzeitigen finanziellen Möglichkeiten Maßnahmen zu ergreifen, die den alsbaldigen Abruf der Fördermittel aus dem Abriss des alten Eisstadions sicherstellen, die Umsetzung des Parkpflegewerks in der Zukunft möglich werden zu lassen und sofort eine attraktive Zwischennutzung (zum Beispiel Strandbar) aktiv zu befördern.

Hierfür soll konkret eine Denkmalgerechte Zielplanung der Vorratsfläche vorgelegt werden, Bezug nehmend auf den vom Stadtrat am 22. Januar 2019 beschlossenen Antrag der CSU-Fraktion vom 15. Januar 2019 sowie mit Verweis auf den Antrag von Grüne, FDP und SPD von 27. März 2016. Außerdem soll der bisherige Spielbereich aus dem denkmalgeschützten Jordanpark auf einen Teil der Vorratsfläche verlagert und die gesamte Vorratsfläche provisorisch begrünt werden. Die Verlagerung des Spielbereichs ist bekanntermaßen eine wesentliche Voraussetzung dafür, die Umsetzung des Parkpflegewerks unter Haushaltsvorbehalt möglich zu machen und damit die hierfür in Aussicht gestellten Fördermittel in Zukunft erschließen zu können. Zugleich ist es wichtig, den Spielbereich im Bereich des Jordanparks zu behalten, um den hohem Freizeit- und Erlebniswert für die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.

Antrag zum Beschluss

Deshalb beantragen wir, die Vollversammlung möge beschließen:

  1. Dem Stadtrat ist eine im Gestaltungsbeirat vorberatene Zielplanung – gegebenenfalls in Varianten – zur Beschlussfassung vorzulegen, auf deren Basis ein Abruf der zugesagten Fördermittel aus dem Abriss des alten Eisstadions erfolgen kann.
  2. Im Jahr 2022 ist der Spielbereich aus dem denkmalgeschützten Jordanpark auf einen Teil der Vorratsfläche „Altes Eisstadion“ zu verlagern und die gesamte Fläche provisorisch zu begrünen.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, sofort eine attraktive Zwischennutzung zu befördern. 

Quelle: ungekürzter Text des Sachantrages von CSU und Grüne/FDP

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